Borussia Dortmund hat nach der Absage an Said El Mala erneut Geld in die Hand genommen und Joey Veerman verpflichtet. Der Fußball-Bundesligist bestätigte am Dienstag den Transfer des Mittelfeldspielers vom niederländischen Meister PSV Eindhoven. Für den 27-Jährigen, der einen Vertrag bis 2031 erhält, zahlt der BVB laut Medienberichten 20 Millionen Euro.
„Joey ist ein Spieler, der uns mit seinen Fähigkeiten enorm weiterhelfen wird. Wir haben einen Fokus unserer Transferaktivitäten in diesem Sommer bewusst auf das Mittelfeldzentrum gelegt, denn mit Pascal Groß und Salih Özcan haben wir seit Jahresbeginn zwei Spieler dort abgegeben – und mit Emre Can planen wir nach seiner Rückkehr zur Mannschaft in der Innenverteidigung“, sagte Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken.
Veerman ist niederländischer Nationalspieler und im zentralen Mittelfeld zu Hause. Er spielt seit 2022 für die PSV, in 198 Pflichtspielen erzielte er 31 Tore und bereitete weitere 67 vor. Sein Vertrag in Eindhoven lief noch bis 2028. Erst am Montag hatte der BVB den griechischen Offensivspieler Giannis Konstantelias unter Vertrag genommen, der 23-Jährige kostete angeblich 30 Millionen Euro Ablöse an PAOK Saloniki.
Sportdirektor Ole Book bezeichnete Veerman als Spieler, „der über eine Menge Kreativität, Technik und Übersicht verfügt“. Veerman bezeichnete die Borussia als „einen großen Verein in Europa. Ich bin stolz, jetzt ein Teil dieses Klubs zu sein. Ich freue mich riesig, hier zu sein, und möchte gemeinsam mit dem BVB Erfolge feiern.“
Von einer Verpflichtung des deutschen Supertalents Said El Mala hatte der BVB zuvor Abstand genommen, nachdem der 1. FC Köln mehrere hochkarätige Angebote ausgeschlagen hatte.