Nach „Impfaffäre“: Schweiz gewinnt auch in Schottland

Nach „Impfaffäre“: Schweiz gewinnt auch in Schottland
Rodriguez erzielt per Freistoß die Schweizer Führung
picture-alliance/PA Wire/SID/Steve Welsh

Ungeachtet der aufsehenerregenden „Impfaffäre“ hat die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft den nächsten Erfolg in der Nations League eingefahren. Nach dem Auftaktsieg in Nordmazedonien (3:0) gewannen die Eidgenossen auch ihr zweites Spiel in Gruppe B1 mit 3:0 (1:0) in Schottland.

In Glasgow erzielte Ricardo Rodriguez (12.) den Führungstreffer. Den Schweizern war zunächst ein Foulelfmeter zugesprochen worden – weil das Foul aber vor dem Strafraum stattgefunden hatte, nahm der Schiedsrichter seine Entscheidung zurück und zeigte Schottlands Jack Hendry die Rote Karte. Den fälligen Freistoß verwandelte der Ex-Wolfsburger Rodriguez direkt. Der frühere Gladbacher Nico Elvedi (55.) erhöhte aus kurzer Distanz. Zeki Amdouni, bereits Doppeltorschütze gegen Nordmazedonien, besorgte den Endstand (82.).

Nebengeräusche begleiten derzeit die Partien der Schweizer. In der Vorwoche hatte zunächst der frühere Gladbacher und Leverkusener Granit Xhaka den Erwerb eines gefälschten Impf-Zertifikates während der Coronakrise eingeräumt. Kurz darauf stolperte auch der ehemalige Bundesliga-Profi Breel Embolo über gefälschte Nachweise einer Corona-Impfung. Beide reisten aufgrund der Entwicklungen nicht zur Nationalmannschaft und werden auch am Samstag gegen Slowenien und drei Tage später gegen Nordmazedonien fehlen.


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