MotoGP: WM-Rennen in Australien abgesagt

MotoGP: WM-Rennen in Australien abgesagt
Regen auf der Strecke auf Phillip Island
AFP/SID/Paul Crock

Keine Vorentscheidung im Kampf um die WM-Krone: Das für Sonntag angesetzte Rennen der Motorrad-Königsklasse MotoGP in Australien ist wegen gefährlicher Wetterbedingungen abgesagt worden. „Wir haben unser Bestes gegeben. Aber wir hatten einfach kein Glück mit dem Wetter“, sagte Renndirektor Graham Weber angesichts des anhaltenden Regens und der schlechten Sichtverhältnisse auf der Strecke auf Phillip Island.

Für Weltmeister Marc Márquez war die Absage ein Dämpfer. Der Spanier (Ducati) hätte am Sonntag die Chance gehabt, seine WM-Führung gegenüber seinem Landsmann Jorge Martín (Aprilia) auszubauen. Martín hatte bei einem Sturz im Sprint-Rennen am Samstag eine Fraktur im Unterarm erlitten und wäre für den Grand Prix ausgefallen. Márquez hatte den Sprint gewonnen und Martín von der Spitze der Gesamtwertung verdrängt.

Bei noch vier ausstehenden Rennen hat Márquez nun zehn Punkte Vorsprung. Ob Martín bereits in der kommenden Woche in Malaysia wieder an den Start gehen kann, bleibt fraglich. Sein Team erklärte in einer Stellungnahme, der Bruch sei nicht so schlimm wie zunächst angenommen, er müsse nicht zur Operation in seine Heimat zurückkehren.

Für die Strecke auf Phillip Island war die Absage derweil ein umrühmliches Ende. Ab der kommenden Saison findet das Autralien-Rennen nach fast drei Jahrzehnten nicht mehr auf der Insel vor Melbourne statt, sondern auf einem Stadtkurs in Adelaide.


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