Erst die Frauen gegen die Türkei, dann die Männer gegen die Niederlande. Mit dem Doppelpack in Köln trifft der Deutsche Basketball Bund (DBB) auch bei den eigenen Spielern den Nerv. „Ich finde es sehr cool“, sagte Welt- und Europameister Johannes Thiemann mit Blick auf das Highlight. „Damals, als ich in Berlin gespielt habe, hatten wir auch öfter diese Double-Header. Das war immer cool, weil man von beiden Fanseiten was mitbekommt. Es ist eine coole Sache.“
Die deutschen Männer spielen am Donnerstag (20.00 Uhr) im Rahmen der WM-Qualifikation gegen die Niederlande, zuvor absolvieren die DBB-Frauen (17.00 Uhr/beide MagentaTV) in der Lanxess Arena ihre Generalprobe für die Heim-WM in Berlin (4. bis 13. September).
Männer-Bundestrainer Àlex Mumbrú ist optimistisch. „Wir haben ein paar bedeutende Verletzungen. Aber man weiß nie“, sagte der Spanier am Mittwoch. Die Weltmeisterschaft finde schließlich „in Berlin, zu Hause, mit unseren Fans, mit unserer Atmosphäre“ statt: „Die Unterstützung der Fans ist superwichtig für die Mannschaft. Sie haben eine gute Vorbereitung und werden ein sehr gutes Turnier spielen.“ Satou Sabally (New York Liberty) wird in ihrer Heimatstadt fehlen, ihre Schwester Nyara (Toronto Tempo) muss noch um den Einsatz bangen.
Nationalspieler Louis Olinde will das Großevent unbedingt verfolgen. „Ich bin ja leider selber nicht mehr in Berlin, sonst wäre ich gern mal zu ein paar Spielen gegangen“, so der frühere Alba-Profi: „Ich werde auf jeden Fall was gucken, keine Frage.“