Klopp als Sportlehrer? „Eine ganz wilde Veranstaltung“

Klopp als Sportlehrer? „Eine ganz wilde Veranstaltung“
Bundestrainer Jürgen Klopp
picture-alliance/dpa/SID/Christian Charisius

Sportunterricht mit dem Lehrer Jürgen Klopp wäre für Schülerinnen und Schüler wohl vor allem eines: abwechslungsreich. Zu seiner Zeit als Sportstudent habe er bei einem Praktikum in einer Gehörlosenschule einmal „alles rausgeholt, was im Geräteschrank war“, verriet der Bundestrainer im Interview mit dem Kika-Kinderkommentator Charlie: „Alle Matten, alle Hindernisse, alle Böcke, alle Kästen.“ Das Ergebnis: „Eine ganz, ganz wilde Sportveranstaltung.“

Klopp erzählte Charlie (14) aus Leipzig in dem Gespräch im Rahmen der Veranstaltung ‚Der beste Tag‘ in Frankfurt/Main auch, wie wichtig Sportunterricht für ihn ist: Er sei ein „ganz großer Verfechter davon, dass wir viel mehr Sport in der Schule anbieten müssen“, betonte der 59-Jährige. „Mindestens eine Stunde am Tag“ hält er für nötig, „wenn’s nach mir geht, zwei Stunden am Tag.“

Die Frage nach seinem Lieblingsfach zu Schulzeiten beantwortete sich von selbst, über den Sport hinaus habe Klopp Englisch und Französisch gemocht. „Sprachen waren mir näher als Mathematik, Physik oder Chemie“, sagte er in dem Interview, das in seiner ausführlichen Version auf kika.de, der Internetseite des Kinderkanals von ARD und ZDF, zu sehen ist. Dass sich sein einstiger Berufswunsch Arzt nicht erfüllte, darüber ist Klopp heute froh: „Ist gut für alle Patienten, für meine möglichen Patienten, die ich gehabt hätte.“

Auch einen fußballerischen Tipp hatte der einstige Meistermacher von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool für Charlie, der in seinem Verein auf dem rechten Flügel spielt. Die Außen seien, „wenn man so will, die Spielmacher des heutigen Fußballs“, sagte Klopp: Den Rhythmus verändern, das Spiel anhalten oder schnell machen – das alles sei in einer Position vereint. Was Charlie hierfür noch lernen kann? „Beidfüßigkeit wäre großartig“, so der Bundestrainer.


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