„Es ist wirklich wahr“: Pressestimmen zu Antonellis Triumph

„Es ist wirklich wahr“: Pressestimmen zu Antonellis Triumph
Der Stolz Italiens: Kimi Antonelli
AFP/SID/CARL DE SOUZA

Kimi Antonelli ist Weltmeister der Formel 1 – und kann sich vor Huldigungen auch aus der Medienwelt kaum retten. Der jüngste Weltmeister der Geschichte sei jetzt schon „eine Legende“, schreibt der Corriere dello Sport. La Repubblica erzählt von der „fabelhaften Geschichte des ganz normalen Jungen“, Antonelli sei zugleich der „Künstler, der uns seit 73 Jahren gefehlt hat“ – Antonelli ist der erste italienische Weltmeister seit 1953. Die internationalen Pressestimmen im Überblick:

ITALIEN

Corriere dello Sport: „Antonelli, du bist eine Legende: 73 Jahre nach Ascari gewinnt wieder ein italienischer Fahrer den WM-Titel in der Formel 1. Das Mercedes-Wunderkind vollbringt in Mexiko eine unglaubliche Leistung und erzielt ein Ergebnis, das direkt in die Geschichte eingeht. Es ist wirklich wahr, es ist ein historischer Tag, ganz Italien feiert.“

La Repubblica: „Das wunderbare Märchen eines ganz normalen Jungen wird Wirklichkeit. Italien feiert und weint gemeinsam mit Antonelli. Sein Sieg geht in die nationale Sportgeschichte ein – ähnlich wie der legendäre 4:3-Erfolg Italiens gegen Deutschland bei der Fußball-WM 1970 in Mexiko.“

Gazzetta dello Sport: „Kimi Antonelli, die Geschichte eines ganz normalen Ausnahmetalents, das die Formel 1 verzaubert hat. Er hat die Spitze erklommen wie ein abgeklärter Champion. Er ist frische Luft, ein Licht in einer Zeit, die jetzt seinen Namen trägt. Andrea Kimi Antonelli lacht und weint, er rennt ohne anzuhalten, als ob ihm noch immer jemand im Nacken säße, den es abzuschütteln gilt – aber da hinten ist niemand mehr. Denn ein 20 Jahre alter Italiener ist Formel-1-Weltmeister.“

Corriere della Sera: „Mit gerade einmal 20 Jahren ist Antonelli zur Legende geworden. Seine Krönung zum Weltmeister wäre noch vor wenigen Monaten kaum vorstellbar gewesen. Italien hat 73 Jahre auf diesen Moment gewartet: Nun ist ein Traum wahr geworden. Mercedes-Teamchef Toto Wolff lässt ganz Italien jubeln. Doch dieser WM-Titel ist kein Wunder, sondern das Ergebnis eines langfristig angelegten Plans.“

Tuttosport: „Kimissimo! Antonelli beeindruckt vor allem durch seine Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen. Sein Erfolg ist eine Krönung für Toto Wolff, der mit seiner Entscheidung für Antonelli auf die Zeit nach Lewis Hamilton gesetzt hat. Der junge Italiener überzeugt durch seine Reife – auf der Rennstrecke ebenso wie abseits davon. Mit seiner offenen Art hat er die Herzen der Tifosi erobert.“

La Stampa: „Kimi wird zum Weltwunder. Seit einem Dreivierteljahrhundert hatte der italienische Motorsport auf ein solches Ausnahmetalent gewartet, das das Erbe von Nino Farina (1950) und Alberto Ascari (1953) antritt – den bislang einzigen italienischen Formel-1-Weltmeistern. Wir hätten nie gedacht, dass dies möglich sein könnte. Doch die außergewöhnliche Zusammenarbeit zwischen Kimi und Mercedes hat es geschafft.“

ENGLAND

The Guardian: „Kimi Antonelli hat sich als Weltmeister in die Geschichtsbücher der Formel 1 eingetragen – ein verdienter und beliebter Sieger, dessen Schwung und außergewöhnliches Können das Publikum begeisterten. Was viele zunächst für einen eher unwahrscheinlichen Titelkampf gehalten hatten, verwandelte er in einen triumphalen Siegeszug, der beim Großen Preis von Mexiko in Freudentränen gipfelte.“

The Sun: „Kim of the World. Er wirkt immer noch wie ein Kind in einem Süßwarenladen – und das, obwohl er den Rekord des viermaligen Weltmeisters Sebastian Vettel um drei Jahre unterboten hat.“

Daily Mail: „Schluchzen und Freudentränen – und weder er noch wir konnten so recht erklären, was jemand in so jungen Jahren da eigentlich vollbracht hatte. ‚Weltmeister‘ bekam Kimi Antonelli von seinem Renningenieur Peter Bonnington über den Mercedes-Funk zu hören. Und dann brachen bei ihm alle Dämme. Er gab zu, dass ihm die Anspannung an diesem Wochenende – ausnahmsweise – doch zugesetzt hatte.“

FRANKREICH

L’Équipe: „So ein junger Riese. Der junge italienische Rennfahrer Kimi Antonelli wurde von Mercedes quasi aus der Wiege geholt, um ihn zum Champion zu formen und sich diesen Sonntag in Mexiko seinen ersten Weltmeistertitel zu sichern. Er ist im Herzen ein großes Kind geblieben, besitzt aber bereits die Reflexe eines Champions.“

Le Figaro: „Die Krönung eines außergewöhnlichen Talents.“

ÖSTERREICH

Kronen Zeitung: „Der Aufstieg des Mercedes-Shootingstars gipfelte am Sonntag in Mexiko im historischen Titelgewinn, mit dem der Italiener in seiner Heimat endgültig zum Nationalhelden aufsteigt. Größter Förderer des Ausnahmekönners war mit Toto Wolff ein Österreicher.“

SCHWEIZ

Blick: „Weltmeister! Antonelli mit 20 schon auf dem Formel-1-Olymp.“

SPANIEN

Marca: „Der neue Held heißt Antonelli. Dass er nach dem Rennen kindliche Tränen vergoss, sollte nicht täuschen: Er ist durch und durch ein gestandener Mann – sowohl auf als auch abseits der Rennstrecke. Bei einem derart epischen Erfolg können die Emotionen schon einmal die Oberhand gewinnen. Mit 20 Jahren schreibt er nun Geschichte.“

Mundo Deportivo: „Der Tag war gekommen. Kimi Antonelli hat sich seinen Lebenstraum erfüllt.“

As: „Antonelli ist der Sieger eines Kampfes der Giganten.“


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