„Fühle mich nicht mehr verloren“: Russell über seinen Mercedes

„Fühle mich nicht mehr verloren“: Russell über seinen Mercedes
Blick nach vorn: George Russell
AFP/SID/Jade GAO

George Russell erhofft sich auf der Jagd nach Kimi Antonelli auch eine noch stärkere Bindung an seinen Mercedes. „Ich weiß mittlerweile, was ich vom Auto und von mir selbst brauche, ich fühle mich nicht mehr so verloren“, sagte der Engländer vor dem Grand Prix in Malaysia (Sonntag, 9.00 Uhr MESZ/Sky): „Hoffentlich spielt mir das Upgrade an diesem Wochenende noch ein bisschen mehr in die Karten.“

Die Silberpfeile kommen mit umfangreichen Neuerungen am Auto zum 16. Saisonrennen nach Sepang, erstmals seit gut vier Monaten rüstet Mercedes die Boliden nach. Das soll zum einen Schwachstellen beheben, denn gerade auf Strecken mit fließenden Kurven waren die Silberpfeile zuletzt angreifbar. Zum anderen hofft Russell, dass der Bolide nun noch besser zu seinem Fahrstil passt.

Seit Saisonbeginn war WM-Spitzenreiter Antonelli deutlich besser mit den neuen Autos zurecht gekommen, Russell fand sich erst über den Sommer mit den Anforderungen zurecht. Bei noch maximal acht ausstehenden Saisonrennen ist für den WM-Titel nun eine große Aufholjagd nötig: 66 Punkte beträgt der Rückstand auf Antonelli.

„Natürlich ist das viel, aber wir haben noch ein Drittel der Saison vor uns, es kann viel passieren“, sagte Russell: „Was sich geändert hat: Ich habe jetzt wieder das Gefühl, dass ich jede Woche um den Sieg kämpfen kann.“


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