Dresden feiert Rekord-Schützenfest gegen Viertligisten

Dresden feiert Rekord-Schützenfest gegen Viertligisten
Dresdner Jubel nach dem 1:0 durch Jonas Sterner (r.)
picture-alliance/SID/Maximilian Koch

Dynamo Dresden hat mit einer eindrucksvollen Leistung die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht – und dabei ein historisches Schützenfest gefeiert. Beim völlig überforderten westfälischen Regionalliga-Neuling Westfalia Rhynern, der aus seinem kleinen Sportpark in Hamm in das rund 35 Kilometer Luftlinie entfernte Preußenstadion in Münster umgezogen war, gewann der Zweitligist 6:0 (5:0) – es war der höchste Sieg der Sachsen im DFB-Pokal.

Gegen den Meister der Oberliga Westfalen, der erstmals die erste Runde im DFB-Pokal erreicht hatte, erwies sich die SGD als gnadenlos. Jonas Sterner (8.), Niklas Hauptmann (17.) als Dreh- und Angelpunkt in der Offensive, Vincent Vermej (30.), Ben Bobzien (34.) und Kaan Inanoglu (39.) sorgten bereits vor der Pause für mehr als klare Verhältnisse für den drückend überlegenen siebenmaligen Pokalsieger der DDR. Danach folgte noch der Treffer von Robert Wagner (54.).

Rhynern, dessen Trainer Marco Stiepermann als Spieler von Borussia Dortmund 2011 deutscher Meister unter Jürgen Klopp geworden war, hatte den hoch seriös auftretenden Dresdnern und deren zunehmender Spielfreude nichts entgegenzusetzen. Dynamo übertraf trotz gemäßigterer Gangart in der zweiten Halbzeit seinen bisherigen Rekordsieg aus der Saison 1991/1992 – ein 5:0 gegen den Suhler SV.


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