Para-Radsport: Quellhorst holt erste deutsche WM-Medaille

Para-Radsport: Quellhorst holt erste deutsche WM-Medaille
Marie Quellhorst holte Bronze in Apeldoorn
PICTURE ALLIANCE/SID/Arne Mill

Marie Quellhorst hat dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) die erste Medaille bei den Para-Bahnrad-Weltmeisterschaften in Apeldoorn beschert. Die zweimalige Vizeweltmeisterin im Straßen-Zeitfahren gewann zum Auftakt der Titelkämpfe in den Niederlanden Bronze im Scratch-Wettbewerb über zehn Kilometer in der Startklasse C3.

„Ich bin wirklich sehr happy mit Bronze und hätte nicht damit gerechnet, dass ich in meinem ersten WM-Rennen auf der Bahn direkt eine Medaille gewinne“, sagte Quellhorst, die in Apeldoorn ihre Premiere bei einer Bahnrad-WM gibt. Zuvor hatte sie bereits auf der Straße internationale Erfolge gefeiert und zweimal Silber im Zeitfahren gewonnen. „Ich denke, dass in den nächsten Jahren auch noch etwas mehr drin sein kann“, sagte sie.

Im Scratch der Klasse C4 kam Vanessa Laws, Zeitfahr-Europameisterin auf der Straße, auf Rang vier. Die 17-jährige Maya Fügenschuh, die bei den Winterspielen in Cortina d’Ampezzo als alpine Skifahrerin am Start war, fuhr mit ihrer Tandem-Pilotin Corinna Lechner im Zeitfahren der Klasse der Sehbehinderten über 1000 m auf den sechsten Platz.


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