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Geschichte, die bewegt

Sport bedeutetet Bewegung. Sportberichterstattung heißt Bewegung, Beobachtung und Recherche zielsicher in Nachrichten zu bündeln. Der SID hat diese Disziplin in einer beispiellosen Historie perfektioniert und kann heute auf eine bewegte Geschichte zurückschauen.

1945 Gründung in Düsseldorf
Alfons Gerz gründet den Sport-Informations-Dienst Düsseldorf. Britische Militär-Telefonleitungen helfen, den WDR als ersten Kunden des SID mit Sportinformationen zu bedienen.

1948 Olympische Spiele in London und St. Moritz
Obwohl deutsche Sportler nicht beteiligt sind und deutsche Journalisten Akkreditierungsprobleme haben, liefert der SID mit Alfons Gerz als Chefredakteur umfangreiche Berichte an die Medien.

1949 Eröffnung der Zweigstelle Hamburg
Jupp Wolff und Werner Schneider eröffnen das zweite Büro in Hamburg.

1952 Olympische Spiele in Oslo und Helsinki
Erstmals mit deutscher Beteiligung berichtet der SID rund um die Uhr über eine direkte Fernschreibeleitung aus Helsinki nach Düsseldorf.

1953/54 Erste Übersee-Berichterstattung
Werner Schneider berichtet aus den USA über den Boxkampf Hein ten Hoff gegen Dan Bucceroni.

1962 Start des Sport-Postansagedienstes
Bundespostminister Richard Stücklen gibt den Startschuss für einen Sport-Postansagedienst. Jahrzehntelang ist Fußball und Allgemeinsport über Rufnummern abrufbar.

1964 Gerz wird Lehrbeauftragter
Alfons Gerz folgt einem Ruf der Sporthochschule in Köln und lehrt Sportpublizistik.

1970 Erstes Olympiabuch
Im Vorfeld von München 1972 übernimmt der SID die redaktionelle Vorbereitung und Gesamtverantwortung für das erste Olympiabuch der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Es erreicht nach den Olympischen Spielen eine Rekordauflage.

1975 Gründung des prosport presse service (pps)
Mit pps gründet der SID ein Tochterunternehmen für Öffentlichkeitsarbeit im Sport.

1981 Neue Technik
Umstellung der Nachrichtentechnik auf computer-gesteuertes EDV-Funksystem.

1983 Expansion
Die vierte SID-Zweigstelle eröffnet in Berlin

1988 Einzug ins "Haus der Medien"
In einem eigens für den SID errichteten Gebäude zieht die Agentur in das "Haus der Medien" mit 4.000 Quadratmeter Bürofläche. Die Olympischen Spiele in Calgary und Seoul sowie die Fußball-Europameisterschaft markieren die journalistischen Höhepunkte in diesem Jahr.

1992 Technik-Umrüstung in Rekordzeit
Im Jahr der Spiele in Albertville und Barcelona kann der SID in nur drei Monaten seine Nachrichtentechnik für die Medienkunden von Langwelle auf Satelliten-Kommunikation umstellen.

1995 Ende einer Ära
SID-Gründer Alfons Gerz stirbt im Alter von 82 Jahren.

1997 Neue Medien
Der SID gründet die sich rasant entwickelnde Abteilung New Media. Es entstehen umfassende Angebote für Internetplattformen. Außerdem wird der SID in die französische Weltagentur AFP eingegliedert.

2006 Heimspiel:
Die Fußball-WM in Deutschland wird für den SID zum bis dato größten Projekt der Unternehmensgeschichte. Euphorisiert von der großartigen Stimmung im Land, bringen auch die SID-Reporter vier Wochen lang Höchstleistung, sind nicht nur bei allen 64 Spielen der WM-Endrunde vor Ort, sondern transportieren auch die Hintergründe des Sommermärchens in die Medien.

2008 In der Ferne zuhause:
25 SID-Reporter berichten vor Ort von den Olympischen Spielen in Peking - mit Begeisterung über großartigen Sport sowie die 16 goldenen und insgesamt 41 Medaillen der deutschen Athleten. Aber auch mit der notwendigen kritischen Distanz zur Inszenierung der Spiele und der harten Linie der chinesischen Regierung in Sachen Menschenrechte, Demonstrationsfreiheit und Tibet-Krise.

Seit Mai 2010 lautet die Ortsmarke für SID-Meldungen "Köln" anstelle von "Neuss": Die führende deutsche Sport-Nachrichtenagentur verlegt ihre Zentralredaktion in die Domstadt und sendet aktuelle Berichte, Ergebnisse, Video-Beiträge, Fotos und Online Services aus der neuen, modernen Unternehmenszentrale gleich neben dem Kölner Hauptbahnhof. Mit dem Umzug in die Sport- und Medienstadt Köln legt der SID die Basis für die Weiterentwicklung des Unternehmens als multimedialem Sportdienstleister, sowohl für die Tages- und Fachpresse, wie auch für Fernsehen und Radio, Internet-Portale und mobile Dienste.